Nachruf Marianne Metzger

Tief betroffen und mit großer Trauer haben wir vom Tod von Marianne Metzger erfahren.

Im Verein der Freien Wählervereinigung Ubstadt-Weiher war Marianne Metzger stets präsent und übernahm Verantwortung in verschiedenen Positionen, wann immer es notwendig war. Von Anfang 2000 bis Ende 2004 war sie Vorsitzende, danach für viele Jahre Schriftführerin. Von 2004 bis 2014 war Marianne Metzger für unseren Verein Mitglied des Gemeinderats, wo sie sich auch in Ausschüssen und anderen Gremien sehr aktiv einbrachte. Sie hat viele Ideen entwickelt und Projekte angestoßen und vorangetrieben.

Mit ihr verlieren wir alle eine aufrechte Kämpferin für die Ideale der Freiheit, des Schutzes von Mensch und Umwelt, für die Gestaltung einer lebenswerten Gemeinde. Stets aktiv und aufmerksam nahm sie sich der Belange der Bevölkerung Ubstadt-Weihers an. Sie wusste sich für ihre Überzeugungen einzusetzen, andere mitzureißen und Zweifler mit guten Argumenten zu überzeugen. Sie ließ nicht locker, gab angstfrei Kontra und konnte auch so manchen vor den Kopf stoßen. Doch ihre Ideale ließ sie nie aus den Augen. Konkrete Projekte wie die Klärschlammvererdung, die zentrale Trinkwasserenthärtung, alternative Bestattungsformen und eine sparsame Haushaltsführung waren ihr so wichtig wie Umwelt- und Naturschutz sowie alle Belange der Schulen und Kindergärten. Ohne Marianne Metzger würde Ubstadt-Weiher heute anders aussehen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Mann Kurt, ihrer Tochter und der ganzen Familie. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken erhalten.
Marianne, ruhe in Frieden.

Michael Koch, 1. Vorsitzender

Bürgergespräch am 26.06.2017

Manchmal beschreitet man in der Kommunalpolitik Wege in die falsche Richtung und muss ein Stück zurückrudern. Aber bei uns in Ubstadt-Weiher können wir über alles reden und gemeinsam bessere Lösungen zu finden. Unser Werkzeug dafür heißt Bürgergespräch.
Das nächste ist am 26.06. um 20:00 im Gasthaus Ritter in Weiher.

Bürgergespräch am 29.05.2017

Tut Demokratie weh? Nein!
Ist sie anstrengend? Manchmal ja.
Braucht sie Zeit? Für den Anfang 1-2 Stunden im Monat.
Wo kann ich sie lernen? Na, am besten erstmal im Kleinen, auf kommunaler Ebene…
Und dafür bietet sich ein Bürgergespräch der Freien Wähler an. Das nächste ist am 29.05. um 20:00 im Gasthaus Ritter in Weiher.

Bericht vom Bürgergespräch am 03.04.2017

Wandlung des Hardtsees zum FKK-Paradies und Mautpflicht am Kallenbergerweg hätten die Hauptthemen des Bürgergespräches in der Andreasklause werden können. Wenn denn diejenigen erschienen wären, die sich im Vorfeld am lautesten darüber echauffiert hatten.
So blieben diese Meldungen vom 1. April eine lustige Randnotiz und wir konnten uns wichtigeren Themen widmen: zum Beispiel dem Planungsauftrag für das neue Feuerwehrhaus in Zeutern und der Ortskernentwicklung in Ubstadt.
Die Freien Wähler hören auf die Anregungen der Bürger, bringen die Themen aktiv im Gemeinderat ein und beteiligen sich konstruktiv an den Prozessen.

Bürgergespräch am 03.04.2017

Tut Demokratie weh? Nein!
Ist sie anstrengend? Manchmal ja.
Braucht sie Zeit? Für den Anfang 1-2 Stunden im Monat.
Wo kann ich sie lernen? Na, am besten erstmal im Kleinen, auf kommunaler Ebene…
Und dafür bietet sich ein Bürgergespräch der Freien Wähler an. Das nächste ist am 03.04. um 20:00 in der Andreasklause in Ubstadt.

Jahreshauptversammlung 2017

Gute Stimmung herrschte bei der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freien Wählervereinigung Ubstadt-Weiher e.V.. Die Wahlen von Land- und Bundestag wirken nur indirekt, weshalb sich die Mitglieder der Freien Wählervereinigung ausschließlich auf lokalpolitische Themen konzentrieren können. Hier konnte festgestellt werden, dass es im Sinn der Zielsetzungen vorangeht. Das gilt auch für den Verein selbst: Der Vorstand ist komplett und sehr aktiv, die Mitgliederzahl entwickelt sich leicht nach oben. Es könnten aber deutlich mehr sein, merkte der 1. Vorsitzende Michael Koch in seinem Bericht an. Gerade in der Lokalpolitik sind Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden, und der Weg zur Entscheidung ist in Ubstadt-Weiher aktuell durch sachliche Diskussionen bestimmt. Es ist die Gelegenheit für jüngere Menschen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Bei den anstehenden Wahlen der Amtsträger wurde Stefan Hock einstimmig in seinem Amt als 2. Vorsitzender für die kommenden zwei Jahre bestätigt. Im Verein kümmert er sich besonders um die organisatorischen Aufgaben sowie um die Pflege der online-Kommunikation auf Homepage und in den sozialen Netzwerken. Politisch hat der 43-jährige aus Weiher besonderes Interesse am ÖPNV und vertritt als Herzenssache die Belange der Fahrradfahrer. Als weiteres Vorstandsmitglied wurde Désirée Mannek als Schriftführerin ebenfalls für zwei Jahre wiedergewählt. Als Gemeinderätin bringt die 24-jährige aus Zeutern auch wertvolle Mandatserfahrung mit in die Vereinsführung. Die Wahlen komplettierten Christel Contzen und Wolfgang Luft, die erneut als Kassenprüfer bestätigt wurden.

Die lokalpolitischen Aktivitäten des Vereins und seiner fünfköpfigen Fraktion im Gemeinderat von Ubstadt-Weiher zeigen Wirkung. Die hart erkämpfte zentrale Trinkwasser-Enthärtungsanlage wird im Herbst ihren Betrieb aufnehmen. Die Leitbildentwicklung mit starker Bürgerbeteiligung erbrachte zwar eine lange Wunschliste, gleichzeitig konnte aber festgestellt werden, dass der Zufriedenheitsgrad der Bevölkerung sehr hoch ist. Nun gilt es, die Erkenntnisse in Maßnahmen umzusetzen. Hierbei legen die Mitglieder besonderen Wert auf die Belebung der Ortskerne aller vier Ortsteile. Die Fraktion kommt diesem nachdrücklichen Wunsch durch einen umfassenden Antrag nach, durch den Prüfungen verschiedener Aspekte durch die Gemeindeverwaltung angestoßen werden sollen. Insbesondere der westliche Ortskern Ubstadts steht dabei im Mittelpunkt.

Wohnraum fehlt auch in Ubstadt-Weiher und ist das vordringliche Problem. Nachdem die Innenverdichtung der Ortsteile ausgenutzt und die sogenannte Bevorratung von Baulücken durch die Eigentümer leider nicht verringert werden konnte, also Bauplätze über Jahrzehnte nicht bebaut oder Bauwilligen verkauft werden, stimmen die Mitglieder und die Fraktion der Entwicklung von Neubaugebieten zu. Dies kann aufgrund der Erfahrung allerdings nur unter der strengen Vorgabe einer Bauverpflichtung funktionieren. Außerdem begrüßen die Mitglieder der Freien Wählervereinigung, die Erschließungen durch einen privaten Träger durchführen zu lassen. Man erhofft sich zügige Entscheidungen und Umsetzung der Maßnahmen, um die weitere positive Entwicklung der Gemeinde zu fördern.