Bürgergespräch am 18.02.2013

Ein interessantes Bürgergespräch mit aktuellen Themen leitete FWV-Vize Joachim Hartmann, unterstützt von den Gemeinderätinnen Marianne Metzger und Judith Holzer, sowie Gemeinderat Christian Mannek. Kontrovers diskutiert wurde das Thema „Feuerwehrhaus Zeutern“, für dessen notwendige Erweiterung es drei Möglichkeiten gibt. Die Erweiterung des bestehenden Feuerwehrhauses, ein Neubau im Ortskern, oder ein Neubau beim Sportplatz wurden untersucht und die Ergebnisse vorgestellt. Eine Entscheidung wurde vorerst zurückgestellt, wie bereits berichtet wurde.
Gegen die Aufschüttung eines geplanten Erdwalls beim Hardtsee in Richtung Kreisstraße wurden Stimmen laut, denn nach Auffassung eines Bürgers sollte die Sicht auf den See nicht versperrt werden.
Die geplante Bebauung des „Flakhallen-Areals“ in Weiher wurde kritisch gesehen. Die Bebauung mit einem Mehrfamilienhauses mit sechs Wohnungen, dreier Reihenhäuser und eines Einfamilienhauses stelle nach Auffassung der anwesenden Bürger eine massive Verdichtung dar.
Großen Raum nahm beim Bürgergespräch im Februar die Diskussion um die bundesweite Gründung einer „Freie Wähler Partei“ ein. Die FWV-Mitglieder sprachen sich hier ganz klar gegen Parteipolitik aus und sind gegen die Gründung einer Landesvereinigung „Freie Wähler“. Das Beispiel Bayern habe gezeigt, dass dies nicht der richtige Weg sei, so der Tenor des Abends.
„Die Freien Wähler wollen eine verlässliche, politische Kraft sein, ohne Parteibuch und nur dem örtlichen Wohl verpflichtet. Satzungsgemäß ist eine Mitgliedschaft der Vereinigung der Freien Wähler (FWV) in einer politischen Partei ausgeschlossen“, betont Vize Joachim Hartmann. Außerdem habe sich die FWV von der „Landesvereinigung“ dadurch abgegrenzt, dass sie keine Namensänderung durchgeführt habe und weiterhin als „eingetragener Verein“ firmiert. Die Freie Wählervereinigung Ubstadt-Weiher e.V. ist weder Mitglied im Landesverband, noch in der Landesvereinigung. „Wir werden bei unserer Jahreshauptversammlung am 18. März 2013 mit unseren Mitgliedern über dieses Thema sprechen und einen Beschluss fassen“, resümierte Hartmann zu dieser Diskussion .